Antisemitismus im Rap

Rapper Ben Salomo klärt auf

„Rap am Mittwoch“ war seine große Show in Berlin, die auch viele unserer Schülerinnen und Schüler auf YouTube verfolgten. Den Erfinder dieser Show einmal direkt zu erleben, ist schon besonders. Besonders aber auch das Thema an diesem Morgen für die Schülerinnen und Schüler der EF: Welche Erfahrungen macht man als jüdischer Rapper in der deutschen Rap-Szene? Wie verbreitet ist Antisemitismus? Inwieweit transportieren andere Rapper in ihren Texten und mit ihrem Verhalten Antisemitismus?

Klare Antwort: Antisemitismus ist in der Rap-Szene weit verbreitet. Achtet man genau auf die Liedtexte, wird man schnell fündig. 

War den Schülerinnen und Schülern das bewusst? Eher nicht. War ihnen bewusst, dass auch sie schon Antisemitismus im Alltag erlebt haben? Eher nicht.

Genau dafür lieferte Ben Salomo Beispiele aus dem Alltag, die dann doch schon mal fast jede und jeder gehört hatte. Nur dass es sich dabei um Antisemitismus handelte, war den meisten nicht klar. Nach der Veranstaltung allerdings schon: Der Blick ist nun geschärft und die Hoffnung von Ben Salomo, dass die jungen Leute sich nun gegen Antisemitismus wenden, wenn er ihnen begegnet.

Unser Schulleiter Moritz Hegemann begrüßte Ben Salomo und die Mitarbeitenden der Konrad Adenauer-Stiftung, die die Veranstaltung bei uns ermöglicht haben.

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